Written by 12:05 pm Technik & Telefonie, Tipps & Tricks

Rufnummer parken – so schützt du deine alte Handynummer

Wir erklären dir, wie du deine alte Rufnummer parken kannst!

Rufnummer mitnehmen – die einfache Variante

Wenn du den Anbieter wechselst, hast du in den meisten Fällen die Möglichkeit, deine Handynummer mitzunehmen. In diesem Fall musst du deine Rufnummer nicht parken, sondern behältst sie. Viele Anbieter erlauben dir die Portierung sowohl vor als auch nach dem Vertragsende. Ganz kostenlos ist es allerdings nicht, deine Nummer mitzunehmen. Der Anbieter darf dir die Kosten dafür in Rechnung stellen.

Neue Handynummer nutzen, die alte Rufnummer parken

Als Alternative kannst du deine Rufnummer parken, damit sie geschützt bleibt. Beim Rufnummer parken kann diese Nummer nicht an andere Personen gehen. Bis zu 90 Tage hast du dafür Zeit: Anschließend lässt sie sich als neue Handynummer vergeben, oder du selbst nutzt sie anderweitig.

Hast du ein Zweithandy? Dann kannst du dir einen günstigen Prepaid-Tarif besorgen und die vorherige Nummer damit verknüpfen.

Wichtig: Du musst die alte Handynummer hin und wieder benutzen. Bleibt deine Prepaid-Karte über einen zu langen Zeitraum hinweg ungenutzt, deaktiviert der Anbieter sie. Wie lange du deine Rufnummer so parken kannst, hängt vom Handyanbieter ab.

Ist es sinnvoll, die Rufnummer zu parken?

Wer seine Rufnummer parkt, hat unterschiedliche Gründe dafür – die alte Handynummer zu schützen ist der häufigste. Auf diese Weise kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt in deinen neuen Handyvertrag überführen.

Dieses Vorgehen wird auch als Überbrückungs- oder Übergangstarif bezeichnet. Sinnvoll ist das Rufnummer parken entweder, damit sie keinem anderen Nutzer zufällt oder damit du sie später selbst verwenden kannst. Dafür reicht es allerdings nicht aus, deine Rufnummer bloß zu parken. Die Portierung der Nummer ist ein Prozess zwischen beiden Vertragspartnern, der ein wenig Zeit in Anspruch nimmt.

Die beste Methode, deine Rufnummer zu parken, ist es, einen günstigen Handytarif ohne Laufzeit zu suchen. Idealerweise ist er gebührenfrei, damit keine unnötigen Kosten anfallen. Entscheidest du dich für einen Prepaid-Tarif, solltest du dich vorab mit den konkreten Nutzungsbedingungen auseinandersetzen. So stellst du sicher, dass der Anbieter deine Nummer nicht bereits nach kurzer Zeit deaktiviert.

Ein Zweithandy zu haben kann sich lohnen

Die Zahl der Handyrufnummern ist begrenzt. Aus diesem Grund vergeben Anbieter die Nummer an einen anderen Nutzer, sobald deine Rufnummer inaktiv ist. Wann oder wie schnell das passiert, hängt vom jeweiligen Betreiber ab. In vielen Fällen gilt die Nummer als inaktiv, sobald du sie für drei Monate nicht nutzt. Welche Regelungen auf deinen Mobilfunkvertrag zutreffen, solltest du also im Vorfeld prüfen.

Wenn deine Nummer an jemand anderen geht, kann das deine Freunde verwirren, oder umgekehrt: Erhältst du eine Rufnummer, die bis vor einigen Wochen oder Monaten noch vergeben war, erhältst du Anrufe oder Nachrichten von wildfremden Personen. Wenn du deine alte Rufnummer parkst und sie anschließend mit einem Zweithandy nutzt, wirkst du dem entgegen.

Das passiert mit deinen Accounts, wenn du eine neue Handynummer hast

Wenn du eine neue Rufnummer nutzt, ist es wichtig, dass du deine Apps im Auge behältst. Denn manche Anwendungen sind direkt mit deiner aktuellen Handynummer verknüpft.

Das bedeutet: Beschließt du deine Rufnummer zu parken oder nutzt eine neue, solltest du die alte Verknüpfung löschen. In vielen Fällen reicht es aus, die gespeicherte Handynummer zu ersetzen. Trotzdem ist es sicherer, sie vorab zu entfernen, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

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